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ATOS News zur Hüftarthrodese und einer möglichen Konvertierung

In der Vergangenheit führte man Hüft-Arthrodesen bei einem Gelenkinfekt durch, der sich zum Beispiel durch eine abgekapselte Eiteransammlung in natürlich vorkommenden Gewebehohlräumen entwickelte (Empyem genannt). Auch bei muskulären Funktionsdefiziten, die auf das Fehlen einer muskulären oder kapsulären Führung zurückzuführen sind, wurde eine Hüftarthrodese in Erwägung gezogen. Eine solche Versteifung stellt den Betroffenen allerdings vor neue Probleme: nicht nur die benachbarten Körperregionen wie die Lendenwirbelsäule (LWS) oder das Kniegelenk werden stärker belastet, sondern es kommt auch am sogenannten lumbosakralen Übergang – zwischen LWS und Kreuzbein – zu massiven Beschwerden.

Die Indikation für eine Hüftarthrodese wird heute nur noch selten gestellt, betont der Hüftexperte Professor Thorey, Facharzt für Orthopädie, Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie und Sportmedizin. Heute lassen sich viel bessere, effektivere Methoden anwenden. In der aktuellen Ausgabe der ATOS News (Heft 36) bespricht Prof. Thorey das Thema ausführlich.

Besonders gute Fortschritte sind in der Endoprothetik zu verzeichnen. In den letzten Jahren haben sich verschiedene Behandlungskonzepte entwickelt. Von einer Hüft-TEP spricht man, wenn ein komplettes Gelenk (Totalendoprothese = kurz TEP) aufgrund einer Erkrankung durch ein künstliches Gelenk ersetzt wird. Das Hüftgelenk, so unterstreicht der Facharzt, kann minimal-invasiv versorgt werden, sodass unter anderem auch die Regenerationszeit viel kürzer ausfällt.

Sie wollen mehr über die Endoprothetik des Hüftgelenks erfahren? Dann besuchen Sie diese Seite.

Hüftarthrodesen können letztlich auch in eine Hüft-TEP konvertiert werden, allerdings birgt dieser Eingriff ein hohes Komplikationsrisiko, warnt Prof. Thorey. Man muss nicht nur mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen rechnen, sondern es können auch tiefe Infektionen auftreten. Laut Professor Thorey und im Hinblick auf die aktuellen wissenschaftlichen Studien, kommen Lockerungen und Luxationen bei einem solchen Eingriff nicht selten vor. In jedem Fall muss eine solche Konvertierung genauestens mit dem Patienten besprochen und alle Risiken erörtert werden.

Sie haben noch Fragen zu dem Thema oder wollen direkt Kontakt zu Professor Thorey aufnehmen? Dann besuchen Sie diese Seite.

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