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Schulterengpasssyndrom / Impingement

Spezialist Dr. G. Volk

Beim Engpass-Syndrom der Schulter handelt es sich um eine anatomische Enge unter dem Schulterdach (Acromion) mit häufiger begleitender Entzündung eines Schleimbeutels (Bursitis subacromialis). Der Raum zwischen Oberarmkopf und Schulterdach wird von den Sehnen der Rotatorenmanschette durchkreuzt. Durch die Engführung entsteht mechanisch eine Reibung bis hin zur Quetschung der Sehnen, etwa beim Anheben oder Rotieren des Armes. Häufig ist eine spornartige Ausziehung am unteren vorderen Rand des Schulterdachknochens/Acromion dafür verantwortlich. Durch die sogenannte Impingementsituation, welche die entstehende Enge herbeiführt, kommt es häufig zu einer Entzündung mit Nachtschmerz und im Verlauf auch zu einer Bewegungseinschränkung. Bei länger andauerndem Schulterengpasssyndrom können die Rotatorenmanschettensehnen - insbesondere die Supraspinatussehne - mechanisch geschädigt werden und auch reißen.

Therapeutisch wird daher eine Arthroskopie / minimal-invasive Operation empfohlen. Dabei wird zum einen das entzündete Gewebe (Schleimbeutel) entfernt, als auch der knöcherne Engpass. Der knöcherne Sporn wird mittels einer Knochenfräse beseitigt. Falls erforderlich, kann zusätzlich eine Sehnennaht durchgeführt werden, wenn bereits eine entsprechende Schädigung eingetreten ist.

Zur Diagnostik des Imgingements der Schulter wird neben der Anamnese und einer klinischen Untersuchung auch ein Ultraschall und / oder eine Kernspintomographie durchgeführt. Im Anfangsstadium der Erkrankung kann das Beschwerdeausmaß zeitweise durch eine Spritzenbehandlung (mittels einer Injektion) unter das Schulterdach gelindert werden.